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Universität Freiburg (Schweiz)
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Die Universität Freiburg (franzĂśsisch UniversitĂŠ de Fribourg [], rätoromanisch Universitad da Friburg, lateinisch Universitas Friburgensis) in Freiburg im Ăechtland (franzĂśsisch Fribourg) ist die sechstgrĂśsste und einzige offiziell zweisprachige Universität der Schweiz.cite-ref-8[8]cite-ref-9[9]cite-ref-fr-ch-iaeza-10-0[10]
Contents
⢠Ăbersicht
⢠Geschichte
⢠Fakultäten
⢠Studium
⢠Alumni
⢠Absolventen
⢠Siehe auch
⢠Literatur
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
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Ăbersicht
Die Universität befindet sich im Grenzgebiet zwischen Deutsch- und Westschweiz. Die meisten Studiengänge werden auf Deutsch und FranzÜsisch angeboten, was Studierende aus der ganzen Schweiz und der Welt anzieht: Der Anteil Studierender aus anderen Kantonen ist im Vergleich zu anderen Schweizer Hochschulen ßberdurchschnittlich hoch, und rund 20 Prozent der eingeschriebenen Studierenden stammen aus dem Ausland. Die Universität Freiburg ist zusammen mit der Universität in Cluj, der Universität Luxemburg sowie der Freien Universität Bozen eine der mehrsprachigen Universitäten Europas.
An der Universität waren per 31. Dezember 2018 insgesamt 1'989 Personen (davon 264 Professoren, 876 wissenschaftliche Mitarbeiter, 849 administrative und technische Mitarbeiter) beschäftigt, 10'154 Studierende (6'153 Frauen und 4'001 Männer, 8'563 mit Wohnsitzkanton in der Schweiz) und dazu 232 GasthÜrer sind eingeschrieben. Im Jahr 2018 waren 3'466 Studierende deutscher, 4'490 franzÜsischer und 1'008 italienischer Muttersprache. 149 sind zweisprachig (franzÜsisch und deutsch). Das Jahresbudget stieg gegenßber 2017 um 5,1 Millionen auf 222,1 Millionen Schweizer Franken.cite-ref-jahresbericht-12-0[12]
Sie ÂŤgehĂśrt zu den wenigen Universitäten Europas, die ein vollständiges Bildungsangebot in mehr als einer Unterrichtssprache anbieten, [âŚ] ist die einzige, an der in der Lehre wie auch in der Verwaltung konsequent zwei Sprachen gebräuchlich sindÂť.cite-ref-fr-ch-iaeza-10-1[10]
Zum Leitbild der Universität gehĂśren Qualität (Aufbau Kompetenzzentren, Vermittlung erstklassiger wissenschaftlicher Ausbildung und QualitätsfĂśrderung), Verantwortlichkeit (ethische Prinzipien und Anforderungen der sozialen Gerechtigkeit, Klima intellektueller Offenheit, MĂśglichkeit, die Werte des christlichen Humanismus zu vertiefen) und Dialogbereitschaft (Weltoffenheit, mit in- und ausländischen Universitäten und Hochschulen zusammenarbeiten, sich an der multikulturellen Verständigung beteiligen â insbesondere zwischen den vier Landeskulturen â, zweisprachige Studien und AbschlĂźsse in Deutsch und FranzĂśsisch, Aussenbeziehungen zu Kanton und Stadt).cite-ref-13[13]
⢠1990/91: 6'327
⢠1995/96: 8'746
⢠2000/01: 8'849
⢠2005/06: 9'936
⢠2006/07: 9'912
⢠2007/08: 9'952
⢠2009/10: 9'617
⢠2010/11: 9'651
⢠2013: 10'164
⢠2014: 10'248
⢠2015: 10'509
⢠2016: 10'647
⢠2017: 10'409
⢠2018: 10'154
Geschichte
Entstanden ist die Universität 1889, als am 4. Oktober desselben Jahres der Grosse Rat (Parlament) des Kantons Freiburg grßnes Licht gab fßr die Grßndung der ersten Universität der katholischen Schweiz. Fßr diese Hochschule hatte vor allem der Staatsrat Georges Python hartnäckig gekämpft. Es gelang ihm, die notwendigen finanziellen Mittel zu beschaffen und die Politiker von der Notwendigkeit einer Universität zu ßberzeugen.
Das 1582 gegrßndete Kollegium Sankt Michael und insbesondere dessen Theologische Fakultät werden als erste Keimzelle der Universität angesehen. Der Dominikanerorden entsandte ab 1890 Brßder aus verschiedenen Provinzen als Professoren der Philosophie und Theologie. Sie erwarben ein frßheres Hotel, wo sie einen Konvent und ein Studentenkonvikt einrichteten (Albertinum).cite-ref-17[17]
Eine weitere Vorläuferin der Universität war eine Rechtsakademie (Rechtsschule) in Freiburg im Jahre 1763, die sich im Albertinum befand und die sich 1889 der neu gegrßndeten Universität als Juristische Fakultät angliederte.cite-ref-18[18]cite-ref-19[19]cite-ref-20[20] Der Grßndung einer Universität in einer relativ kleinen Stadt lag der Wunsch der schweizerischen Katholiken zugrunde, dass auch in einem katholischen Kanton eine Universität existieren sollte, und gemäss Python sollte sie Eliten ausbilden, die das Volk vor den Gefahren der Moderne schßtzten.cite-ref-21[21] Trotzdem war die Universität offiziell nie eine katholische Universität.
1941 wurde an der Avenue de lâEurope in Freiburg das heute denkmalgeschĂźtzte Hauptgebäude MisĂŠricorde (Barmherzigkeit), das der Le-Corbusier-SchĂźler Denis Honegger entworfen hatte, eingeweiht.
Im Jahr 2005 wurde ein neuer Gebäudekomplex PÊrolles 2 eingeweiht, der auf 3'500 Studierende zugeschnitten ist und die Anstiege der Studierendenzahlen berßcksichtigt. 11 grosse HÜrsäle (darunter mit dem Auditorium Joseph Deiss der zweitgrÜsste nach der Aula Magna), ein Kinosaal und zahlreiche Seminarräume sowie eine dritte Mensa haben die Raumverfßgbarkeit an der Universität deutlich erweitert. Auf viele Mietobjekte in Freiburg aufgeteilte Organisationseinheiten konnten zentralisiert werden, weiter abgelegene Standorte (Portes de Fribourg in Granges-Paccot) wurden aufgegeben. In unmittelbarer Nähe von PÊrolles 2 wurden die Hochschule fßr Technik und Architektur Freiburg, die Hochschule fßr Wirtschaft Freiburg und die Berufsfachschule Freiburg ebenfalls neu gebaut, sodass ein Bildungscampus Freiburg entstanden ist.cite-ref-23[23]
Fakultäten
Es gibt fßnf Fakultäten, die ßber ein breites Angebot an Studiengängen verfßgen. Alle nachfolgenden Zahlen fßr Studierende und Professoren beziehen sich auf Ende 2018:cite-ref-jahresbericht-12-2[12]
Philosophische Fakultät
Die Philosophische Fakultät ist die grÜsste Fakultät mit 4'573 Studierenden (1'236 Männer und 3'337 Frauen) sowie 90 Professoren (51 Studierende pro Professor). Sie hat 18 Departemente in den Bereichen
⢠Sprachen, Literaturen und Mehrsprachigkeitsforschung (Anglistik, Romanistik, Germanistik, Italienische Sprache und Literatur, Klassische Philologie, Mehrsprachigkeitsforschung & Fremdsprachendidaktik, Spanische Sprache und Literatur, Slawistik, Allgemeine und vergleichende Literaturwissenschaft)
⢠Geschichte, Philosophie und Kunstgeschichte (Europastudien, Geschichte, Kunstgeschichte & Archäologie, Musikwissenschaft, Philosophie, Zeitgeschichte)
⢠Sozialwissenschaften, Psychologie und Pädagogik (Erziehungs- und Bildungswissenschaften, Psychologie, Sonderpädagogik, Sozialarbeit Sozialpolitik & globale Entwicklung, Sozialwissenschaften)
Mehrere Institute gehÜren ebenfalls dazu, nämlich acht fakultäre (Freiburger Institut fßr die Erforschung der Renaissance und der Frßhen Neuzeit, Institut fßr Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft, Institut fßr Antike und Byzanz, Institut fßr Heilpädagogik, Institut fßr Lehrerinnen- und Lehrerbildung, Institut fßr schweizerische Zeitgeschichte, Mediävistisches Institut, Zentrum fßr Testentwicklung und Diagnostik), sieben interfakultäre (Institut fßr Familienforschung und -beratung, Institut fßr Ost- und Ostmitteleuropa, Interdisziplinäres Institut fßr Ethik und Menschenrechte, Interfakultäres Institut Human-IST, Schweizerisches Zentrum Islam und Gesellschaft, Zentrum fßr Europastudien, Zentrum fßr Lebensmittelwissenschaften) sowie ein interinstitutionelles (Institut fßr Mehrsprachigkeit). Leitbilder der Ausbildung sind die Mehrsprachigkeit (deutsch-franzÜsisch) und das Studium der Kontakte und Beziehungen zwischen den Kulturen von einst und jetzt.cite-ref-24[24]
Rechtswissenschaftliche Fakultät
An der Rechtswissenschaftlichen Fakultät studieren 1'647 Personen (652 Männer, 995 Frauen), die durch 36 Profesoren (45 Studierende pro Professor) betreut werden. Vier Departemente gehÜren zur Fakultät:
⢠Privatrecht
⢠Ăffentliches Recht
⢠Strafrecht und
⢠Internationales Recht & Handelsrecht
Sechs Institute (Institut fßr FÜderalismus, Institut fßr Europarecht, Institut fßr Religionsrecht, Institut fßr Baurecht, Institut fßr Recht & Wirtschaft, Institute of International Business Law) gehÜren ebenfalls dazu. Die Fakultät ist an den interfakultären Instituten fßr Ethik und Menschenrechte, fßr Familienforschung und -beratung sowie am Schweizerischen Zentrum fßr Islam und Gesellschaft beteiligt. Der Studienplan beinhaltet nationales und internationales Recht; sämtliche Fächer kÜnnen auf Deutsch und FranzÜsisch belegt werden. Als Besonderheit ermÜglicht die Fakultät den Studierenden das Ausbildungsprogramm bilingue plus, das profunde Kenntnisse der deutschen und franzÜsischen Sprache und Kultur vermittelt.cite-ref-25[25]
Theologische Fakultät
Die Theologische Fakultät ist die grÜsste und internationalste der Schweiz und neben Luzern die einzige katholisch-theologische Fakultät an einer staatlichen Universität der Schweiz. 386 Studierende (295 Männer, 91 Frauen) werden durch 21 Professoren (18 Studierende pro Professor) betreut. Die 5 Departemente sind Biblische Studien, Patristik & Kirchengeschichte, Glaubens- und Religionswissenschaft, Moraltheologie und Ethik und Praktische Theologie. In sechs interdisziplinären Bereichen ist die Fakultät ebenfalls vertreten: Institut fßr Ethik und Menschenrechte, Institut fßr Antike und Byzanz, Schweizerisches Zentrum fßr Islam und Gesellschaft, Institut fßr Familienforschung und Familienberatung, Zentrum fßr Europastudien; Koordinationsbßro Umweltwissenschaften.cite-ref-26[26]
Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät
An der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät werden 1'487 Studierende (760 Männer, 727 Frauen) durch 35 Professoren (42 Studierende pro Professor) betreut. Sie sind fßr einen von fßnf Bachelor- oder Masterstudiengängen eingeschrieben. Die Fakultät besteht aus folgenden vier Departementen: Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre, Informatics sowie Medien- und Kommunikationswissenschaften. An die Fakultät sind des Weiteren das International Institute of Management in Technology (iimt) und das Verbandsmanagement Institut (VMI) angegliedert.
Mathematisch-Naturwissenschaftliche und Medizinische Fakultät
Die 2018 aus der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät neu gebildete Mathematisch-Naturwissenschaftliche und Medizinische Fakultät umfasst zwei Abteilungen:
⢠Abteilung Mathematik und Naturwissenschaften
⢠Abteilung Medizin
2'034 Studierende (1'031 Männer, 1'003 Frauen) werden durch 77 Professoren (26 Studierende pro Professor) betreut. In der Abteilung Medizin studieren 360 Personen (124 Männer und 236 Frauen). Seit Herbst 2019 bietet die Universität auch ein Masterstudium in Humanmedizin an, nachdem seit 1896 das erste Studienjahr Medizin und seit 1938 auch das zweite Studienjahr in Freiburg absolviert werden konnte. Seit 2009 wurde das Bachelor-Studium (3 Jahre) komplett in Freiburg angeboten. Die Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät wurde 1896 gegrßndet und umfasst sieben Departemente in zwei Abteilungen: Mathematik und Naturwissenschaften mit Biologie, Chemie, Geowissenschaften (Bereiche Geographie und Erdwissenschaften), Informatik (interfakultär in Kooperation mit der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät), Mathematik, Physik sowie Medizin mit den Bereichen Pharmazie, Biochemie, Humanmedizin (frßher auch Zahnmedizin), Biomedizinische Wissenschaften sowie Sport- und Bewegungswissenschaften.cite-ref-27[27]
Weitere akademische Einrichtungen und interfakultäre Institute
⢠Adolphe-Merkle-Institut fßr Nanotechnologiecite-ref-28[28]
⢠Fribourg Center for Nanomaterialscite-ref-29[29]
⢠Institut fßr Familienforschung und -beratungcite-ref-30[30]
⢠Institut fßr Lehrerinnen- und Lehrerbildung fßr die Sekundarstufen ILLBcite-ref-31[31]
⢠Institut fßr Mehrsprachigkeitcite-ref-32[32]
⢠Interdisziplinäres Institut fßr Ethik und Menschenrechtecite-ref-33[33]
⢠Interfakultäres Departement fßr Informatikcite-ref-34[34]
⢠Interfakultäres Human-Ist Institutcite-ref-35[35]
⢠Interfakultäres Institut fßr Ost- und Ostmitteleuropacite-ref-36[36]
⢠Mediävistisches Institutcite-ref-37[37]
⢠Schweizerisches Zentrum fßr Islam und Gesellschaft (SZIG)cite-ref-38[38]
⢠Sprachenzentrumcite-ref-39[39]
⢠Umweltwissenschaftencite-ref-40[40]
⢠Zentrum fßr Europastudiencite-ref-41[41]
⢠Zentrum fßr Testentwicklung und Diagnostik (verantwortlich fßr den Eignungstest fßr das Medizinstudium)
Eine zentrale Kantons- und Universitätsbibliothek (KUB) und mehrere dezentrale Bibliotheken (Fakultäts-, Interfakultäts- und Institutsbibliotheken) an verschiedenen Standorten stehen ebenfalls zur Verfßgung. Die verantwortlichen Bibliothekare sind in der Arbeits- und Koordinationsgruppe Konstellation organisiert.cite-ref-42[42]
Studium
Die Universität bietet Studienstufen nach dem Bologna-Prozess an:
⢠Bachelor: Grundausbildung zu 180 ECTS-Kreditpunkten (Richtzeit 3 Jahre): Bachelor of Arts, Bachelor of Science oder Bachelor of Medicine
⢠Master: Vertiefende Ausbildung zu 90 oder 120 ECTS-Kreditpunkten (Richtzeit ßber 1,5 bzw. 2 Jahre): Master of Arts, Master of Science oder Master of Medicine
⢠Doktorat: Forschungsarbeit mit anschliessender Dissertation. Die Zulassung erfolgt gemäss den spezifischen Zulassungsbedingungen jeder Fakultät. Es gibt keinen Richtwert fßr die Studiendauer.
Ein Numerus clausus kommt beim Medizinstudium zur Anwendung, es ist der Eignungstest fĂźr das Medizinstudium zu absolvieren. Bestimmte Vorbildungs- oder Studienausweise sind fĂźr die Zulassung zum Bachelorstudium notwendig. Bei ausländischen Reifezeugnissen mĂźssen bestimmte Ăquivalenzen vorliegen. Auch kĂśnnen länderspezifisch Mindestdurchschnittsnoten oder Mindest-Punktzahlen beim Abitur gefordert werden (fĂźr Zulassung 2019 Deutschland z. B. 2,5).cite-ref-43[43]
Leitung der Universität
Der Senat ist das oberste beschlussfassende Organ der Universität. Er setzt sich aus zwÜlf Mitgliedern zusammen, wovon die eine Hälfte vom Staat und die andere Hälfte von der Universitätsgemeinschaft ausgewählt werden. Präsident ist Philippe Savoy als vom Grossrat ernanntes Mitglied.cite-ref-44[44]
Das Rektorat ist das leitende und vollziehende Organ der Universität. Mitglieder des Rektorats sind die Rektorin Katharina Fromm und vier Vizerektorinnen bzw. Vizerektoren: Chantal Martin SÜlch fßr Lehre, Weiterbildung, Campusleben und Gleichstellung; Sarah Progin-Theuerkauf fßr Rechtsangelegenheiten, Personalwesen und Alumni; Bernhard Ries fßr Internationale Beziehungen, Digitalisierung und NachwuchsfÜrderung sowie HansjÜrg Schmid fßr Bibliotheken, Nachhaltigkeit Universität und Gesellschaft.
Zur erweiterten Leitung gehÜren Ralph Doleschal als Generalsekretär, Anne Crausaz Esseiva als Akademische Direktorin, Alexandre Gachet als Administrativer Direktor bzw. Verwaltungsdirektor, StÊphane Recrosio als Direktor fßr IT und Marius Widmer als Leiter Kommunikation.cite-ref-45[45]
Die Plenarversammlung wählt den Rektor oder die Rektorin. Das Datum wird in der Regel 15 Monate vor Ablauf der Amtszeit festgelegt. Die Generalversammlungen der vier KÜrperschaften der Universität (Professoren, wissenschaftliche Mitarbeiter, Studenten sowie administratives & technisches Personal) wählen die Delegierten.cite-ref-statut-46-0[46]
Die Konferenz der Dekane und Dekaninnen wird einmal pro Semester mindestens vom Rektor einberufen. Dort werden zur Vorbereitung der Beschlßsse der zuständigen Organe wichtige Themen zu Strategie und Entwicklung der Universität diskutiert.cite-ref-statut-46-1[46]
Der Hochschulrat ist ein beratendes Organ des Staatsrates. Im Hochschulrat haben 13 Personen Einsitz, vier werden von der Schweizer Bischofskonferenz, die ßbrigen von der kantonalen Erziehungsdirektion ernannt. Präsidentin ist Sabine Premand Sperandio. Der Rat geht auf ein Abkommen zwischen Staatsrat und Schweizer BischÜfen zurßck, die sich im Jahre 1949 zur finanziellen Unterstßtzung der Universität verpflichtet haben.cite-ref-47[47]
Alumni
Alumni und Freunde UniFR ist ein unabhängiger Alumni-Verein und strebt an, die Absolventen der Universität Freiburg und ihr nahestehende Personen zusammenzubringen sowie die Verbindung mit der Institution zu pflegen und zu ihrer Entwicklung beizutragen. Präsidentin ist Mireille Kurmann-Carrel aus Luzern. Regionalgruppen existieren in Zßrich und Umgebung, im Tessin, in Luzern und der Zentralschweiz sowie der Ostschweiz und Liechtenstein. Mit vier Fakultäts- und Departementsvereinen wird eng zusammengearbeitet:cite-ref-48[48]
⢠Rechtswissenschaftliche Fakultät: Alumni IUS Frilex
⢠Wirtschafts- und Sozialwissenschaftsfakultät: Alumni SES
⢠Philosophische Fakultät: Alumni Heilpädagogisches Institut (VAF)
⢠Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät: MedAlumni
Der Zentralpräsident des Schweizerischen Studentenvereins Anton Augustin hat mit sechs seiner Vorgänger im Juli 1890 die Initiative zur Grßndung des Hochschulvereins (la SociÊtÊ acadÊmique fribourgeoise) ergriffen. Die konstituierende Versammlung erfolgte am 19. Januar 1891. Ziel war, zur moralischen und finanziellen Entwicklung der Universität Freiburg und der dazugehÜrigen akademischen Einrichtungen beizutragen.cite-ref-49[49]cite-ref-50[50]cite-ref-51[51]
PersÜnlichkeiten der Universität Freiburg
Forschende und Lehrende
⢠Hanns Abele (1941â2016), Jurist, ehemaliger ordentlicher Professor fĂźr Volkswirtschaft und Wirtschaftspolitik
⢠Hilarion Alfejew (* 1966), Leiter des Aussenamtes des Moskauer Patriarchats, ehemaliger Bischof von Wien und Ăsterreich
⢠Urs Altermatt (* 1942), Historiker; Rektor 2003â2007
⢠Markus Baldegger (* 1947), Maler und Germanist, ehemaliger Lektor an der Universität
⢠Karl Graf Ballestrem (1939â2007), deutscher Politikwissenschaftler und Philosoph
⢠Iso Baumer (1929â2021), Religionswissenschaftler, ehemaliger Lehrbeauftragter an der Universität
⢠Georges Bavaud (1923â2007), Dogmatiker, Ăkumeniker, Domherr der Kathedrale Sankt Nikolaus
⢠Joseph Beck (1858â1943), Professor fĂźr Pastoraltheologie, Liturgik und Pädagogik; Rektor 1906â1907
⢠Daniel BelluĹĄ (1938â2011), Chemiker, ehemaliger Lehrbeauftragter und Titularprofessor der Universität
⢠Ernst-Bernd BlĂźmle (1932â2008), Ăkonom
⢠Giulio Bertoni (1878â1942), italienischer Romanist
⢠Joseph Maria Bochenski (1902â1995), polnischer Philosoph und Logiker, unter anderem Inhaber des Lehrstuhls fĂźr Geschichte der Philosophie der Gegenwart und Rektor der Universität Freiburg 1964â1966
⢠Yves Bottineau (1925â2008), Kunsthistoriker
⢠Hans Wolfgang Brachinger (1951â2011), Mathematiker, Inhaber des Lehrstuhls fĂźr Statistik der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät
⢠Albert BĂźchi (1864â1930), Historiker, Präsident des Geschichtsforschenden Vereins des Kantons Freiburg und der Vereinigung fĂźr Schweizerische Kirchengeschichte; Rektor 1904â1905
⢠Erwin Carigiet (* 1955), Sozialrechtler
⢠Helen Christen (* 1956), Professorin fĂźr Germanistische Linguistik 2002â2021
⢠Philippe CudrÊ-Mauroux (* 1976), Informatiker
⢠Louis Comte (1870â1959), Professor fĂźr Rechtsmedizin, Rektor 1943/44
⢠Mathieu Frans DaniĂŤls (1860â1918), niederländischer Professor fĂźr angewandte Mathematik, Rektor 1905/06
⢠Georges Darms (* 1946), erster Inhaber des Lehrstuhls fßr Rätoromanistik
⢠Joseph Deiss (* 1946), Alt-Bundesrat, ehemaliger ordentlicher Professor fßr Volkswirtschaft und Wirtschaftspolitik, ehem. Dekan der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät
⢠Mariano Delgado (* 1955), Theologe und Kirchenhistoriker, Leiter des Instituts fßr das Studium der Religionen und den interreligiÜsen Dialog
⢠Detlev Christian Dicke (1942â1992), Professor fĂźr VĂślkerrecht, Europarecht
⢠Carl Doka (1896â1980), Leiter der deutschsprachigen Abteilung des Seminars fĂźr Journalistik 1965â1971
⢠Wilhelm Effmann (1847â1917), Professor fĂźr Kunstgeschichte
⢠Astrid Epiney (* 1965), frßhere Rektorin, Professorin fßr VÜlkerrecht, Europarecht und schweizerisches Üffentliches Recht
⢠Andreas Fahr (* 1966), Kommunikationswissenschaftler, Professor fßr empirische Kommunikationswissenschaft
⢠Rolf Fieguth (* 1941), Slawist
⢠Florian H. Fleck (1924â1990), NationalĂśkonom und Medienwissenschaftler; MitbegrĂźnder des Instituts fĂźr Journalistik und Kommunikationswissenschaft und dessen Direktor bis 1981
⢠Harald Fricke (1949â2012), germanistischer Literaturwissenschaftler
⢠Peter Gauch (* 1939), em. Professor fßr Zivil- und Handelsrecht
⢠Julia Gelshorn (* 1974), Kunsthistorikerin
⢠Jean Gremaud (1823â1897), Historiker, Professor fĂźr Geschichte seit 1889; Rektor 1896â1897 (Nachfolger: Gustav SchnĂźrer)
⢠Walter Haas (* 1942), germanistischer Sprachwissenschaftler
⢠Gallus Häfele (1882â1960), Theologe; Rektor 1930â1931
⢠Anton Hänggi (1917â1994), rĂśmisch-katholischer Bischof des Bistums Basel, Doktorand in Theologie, anschliessend Professor fĂźr Liturgiewissenschaft
⢠Klaus-Dieter Hänsgen (* 1952), Psychologe, Grßnder und langjähriger Direktor des Zentrums fßr Testentwicklung und Diagnostik
⢠Guido Heinen (* 1966), deutscher Theologe und Journalist, seit 2011 Leiter der Wissenschaftlichen Dienste des Deutschen Bundestages
⢠Heinrich Henrich (1614â1682), Schweizer Jesuit und Rektor des Jesuitenkollegs
⢠Walter Henzen (1895â1967), germanistischer Sprachwissenschaftler
⢠Oswald Huber (* 1942), Psychologe und Cartoonist
⢠Leo Karrer (1937â2021), Theologe
⢠Christoph Kaserer (* 1963), Ăkonom
⢠Ludwig Kathariner (1868â1920), Zoologe, Professor fĂźr Zoologie 1896â1920
⢠Johann Peter Kirsch, von 1890 bis 1932 Inhaber des Lehrstuhls fßr Patrologie und christliche Archäologie
⢠Martin KlÜckener (* 1955), Professor, Präsident des Departments fßr Praktische Theologie
⢠Harm Klueting (* 1949), deutscher Historiker, Theologe, Professor an der Universität zu KÜln; seit 2007 zugleich Dozent fßr Kirchengeschichte an der Universität Freiburg
⢠Oliver Krßger (* 1973), Religionswissenschaftler
⢠Franz Friedrich Leitschuh (1865â1924), Professor fĂźr Kunstgeschichte (bis zu seinem Tod am 28. Januar 1924)
⢠Nikolaus Lobkowitz 1931â2019, tschechisch-deutscher Philosoph und Politikwissenschaftler sowie Hochschulpräsident (LMU MĂźnchen, KU Eichstätt)
⢠Hugo Loetscher (1929â2009), Schriftsteller
⢠Salvatore Loiero (* 1973), katholischer Theologe
⢠Franz Mali (* 1960), katholischer Theologe und Patristiker
⢠Andreas Meier (* 1951), Wirtschaftsinformatiker
⢠Philippe Henri Menoud (1905â1973), evangelischer Theologe und Gastprofessor
⢠Ignacy Moscicki (1867â1946), Präsident der Republik Polen von 1926 bis 1939, Assistent am Physikalischen Institut, GrĂźnder der Condensateurs Fribourg
⢠GĂźnther MĂźller (1890â1957), Germanist und Literaturhistoriker
⢠Emil Franz Josef MĂźller-BĂźchi (1901â1980), Publizistikwissenschaftler und Rechtshistoriker, Direktor der Katholischen Internationalen Presseagentur
⢠Josef Nadler (1884â1963), Germanist und Literaturwissenschaftler
⢠VĂĄclav NelhĂ˝bel (1919â1996), tschechischer Komponist und Dirigent, studierte Musikologie in Freiburg, anschliessend Dozent
⢠Peter Horst Neumann (1936â2009), Lyriker, Germanist und Literaturwissenschaftler
⢠Erwin Nickel (1921â2005), Mineraloge sowie Parawissenschaftler und Paranormologe
⢠Martine Nida-Rßmelin (* 1957), Philosophin
⢠Marcel Niggli (* 1960), Professor fßr Strafrecht und Rechtsphilosophie
⢠Hugo Obermaier (1877â1946), Prähistoriker, Pionier der Steinzeitforschung, Ordinarius fĂźr Urgeschichte
⢠Giorgio Orelli (1921â2013), Schriftsteller und Lehrer
⢠Marcus Antonius van den Oudenrijn (1890â1962), niederländischer Dominikaner und Exeget
⢠Alfred von Overbeck (1877â1945), Rechtswissenschaftler; Rektor 1927â1928
⢠Alfred E. von Overbeck (1925â2016), Professor fĂźr Internationales Privatrecht; Rektor 1972â1975
⢠Pericle Patocchi (1911â1968), Schriftsteller und Lehrer
⢠Meinrad Perrez (* 1944), em. Ordinarius fßr Klinische Psychologie, international bekannter Forscher auf dem Gebiet der Stress- und Familienforschung
⢠Emile Perrier (1849â1924), Bundesrichter, Professor, Dekan
⢠Stephan PfĂźrtner (1922â2012), Theologe (1966â1974), gab Professur nach Entzug der Lehrerlaubnis durch den Vatikan auf
⢠Servais-ThĂŠodore Pinckaers (1925â2008), Moraltheologe
⢠Peter Pooth (1884â1958), deutscher Chemiker und Archivar, Assistent am 1. Chemischen Institut ab 1910
⢠Edy Portmann (* 1976), Informatiker
⢠Giovanni Pozzi (1923â2002), Kapuziner, Schriftsteller, Literaturkritiker, Forscher
⢠Sarah Progin-Theuerkauf (* 1978), Rechtswissenschaftlerin
⢠Volker Reinhardt (* 1954), Professor fßr Allgemeine und Schweizer Geschichte der Neuzeit, Experte der italienischen Renaissance
⢠Gonzague de Reynold (1880â1970), Schweizer Schriftsteller, Professor fĂźr Geschichte der Zivilisation
⢠Gustav Ruhland (1898â1901), Ordinarius fĂźr NationalĂśkonomie
⢠Max von Sachsen (1870â1951), sächsischer Prinz und Ostkirchenforscher
⢠Alfred A. Schmid (1920â2004), Ordinarius fĂźr Kunstgeschichte, Präsident der Schweizerischen Denkmalpflege
⢠Carlo Schmid-Sutter (* 1950), Politiker
⢠Pater Wilhelm Schmidt (1868â1954), Ethnologe
⢠Christoph Kardinal SchĂśnborn (* 1945), Erzbischof von Wien seit 1995, 1976â1991 Professor fĂźr Dogmatik an der Kath.-Theol. Fakultät
⢠Leo SchĂźrmann (1917â2002), Jurist und Politiker
⢠Damir Skenderovic (1965), Historiker
⢠Elmar Seebold (* 1934), Professor fĂźr Germanische Philologie 1971â1983
⢠Pierre-Henri Simon (1903â1972), Professor fĂźr franzĂśsische Literaturwissenschaft von 1949 bis 1963
⢠Gianfranco Soldati (* 1959), Philosoph
⢠Josef Spieler (1900â1987), Professor fĂźr Heilpädagogik und Pädagogik
⢠Heinrich Stirnimann (1920â2005), Dominikaner, Fundamentaltheologe, Ăkumeniker
⢠Victor StoichiČÄ (* 1949), Kunsthistoriker
⢠Eduard Studer (1919â1992), Professor fĂźr Germanische Philologie
⢠Norbert Thom (1946â2019), Professor fĂźr FĂźhrungs-, Organisations- und Personallehre (1985â1991)
⢠Peter Thullen (1907â1996), Ordinarius am Mathematischen Institut (1971â1977)
⢠Oskar Vasella (1904â1966), Historiker
⢠Guido Vergauwen (1944), Theologe
⢠Joachim Wattendorff (1928â2008), Biologe
⢠Max Westermaier (1852â1903), erster Inhaber des Lehrstuhls der Botanik
⢠Luzius Wildhaber (1937â2020), Präsident des Europäischen Gerichtshofs fĂźr Menschenrechte, ehemaliger Professor der Rechtswissenschaften
⢠Claus Wolf (* 1959), Archäologe und Denkmalpfleger, ehemaliger Lehrbeauftragter und seit 2010 Titularprofessor
⢠Jean-Claude Wolf (* 1953), Philosoph
⢠Helmut Zander (* 1957), Religionshistoriker
Absolventen
⢠Anne van Aaken (* 1969), Rechtswissenschaftlerin und Ăkonomin
⢠Max Aebischer (1914â2009), Schweizer Politiker (CVP), Nationalratspräsident (1968/1969)
⢠Jean-Christophe Ammann (1939â2015), ehemaliger Direktor des Kunstmuseums Luzern, der Kunsthalle Basel und des Museums fĂźr Moderne Kunst in Frankfurt am Main
⢠Joseph Bech (1887â1975), Regierungspräsident des Grossherzogtums Luxemburg
⢠Basilio Mario Biucchi (1908â1983), Politiker und Hochschullehrer
⢠Jean Bourgknecht (1902â1964), Alt-Bundesrat, Studium der Rechtswissenschaften
⢠John Wolf Brennan (* 1954), Jazzmusiker und Komponist, Studium der Germanistik, Musikwissenschaften und Film
⢠Markus Bßchel (* 1949), Bischof von St. Gallen, Theologiestudium in Freiburg
⢠Damian Buck (1871â1940), Benediktinerpater, Naturforscher und Pädagoge, Studium der Naturwissenschaften
⢠Corina Casanova (* 1956), Bundeskanzlerin der Schweiz
⢠Enrico Celio (1889â1980), Alt-Bundesrat, Studium der Rechtswissenschaften
⢠Flavio Cotti (1939â2020), Alt-Bundesrat, Studium der Rechtswissenschaften
⢠Georges Cottier (1922â2016), Kardinal
⢠Mary Daly (1928â2010), US-Feministin und Theologin, studierte katholische Theologie
⢠Pierre DÊlèze (* 1958), Leichtathlet
⢠Andrzej Maria Deskur (1924â2011), Kardinal
⢠Oskar Eberle (1902â1956), Regisseur, Dramatiker und Theaterwissenschaftler
⢠Wilhelm Egger OFMCap (1940â2008), Bischof der DiĂśzese Bozen-Brixen
⢠Matthias Erzberger (1875â1921), Finanzminister des Deutschen Reichs
⢠Reto Fetz (* 1942), Theologe und Philosoph
⢠Gerhard Fittkau (1912â2004), Theologe
⢠Christian Frei (* 1959), Dokumentarfilmregisseur
⢠Aurelia Frick (* 1975), Politikerin und Regierungsrätin des Fßrstentums Liechtenstein
⢠Kurt Furgler (1924â2008), Alt-Bundesrat, Studium der Rechtswissenschaften in Freiburg, ZĂźrich und Genf
⢠Clemens August Graf von Galen (1878â1946), deutscher Kardinal, studierte Philosophie, Geschichte und Literatur
⢠Felix Gmßr (* 1966), schweizerischer Theologe und Bischof von Basel
⢠Philipp Gmßr (* 1963), Jurist, CEO der Helvetia-Versicherungen
⢠Eugène Grand (1870â1937), Schweizer Jurist und Politiker
⢠Dieter Michael Grohmann (* 1963), Üsterreichischer Medienschaffender, Filmemacher und Medienkßnstler
⢠Agnes Gutter (1917â1982), Märchen-, Kinder- und Jugendliteraturforscherin
⢠Stefan Haenni (* 1958), Maler und Krimiautor
⢠Paul Hinder (* 1942), Apostolischer Vikar des Apostolischen Vikariats Arabien
⢠Otto HĂśschle (* 1952), Schriftsteller, Ăbersetzer, IKRK-Delegierter
⢠Basil Kardinal Hume (1923â1999), Vorsitzender der Bischofskonferenz von England und Wales
⢠Brigitte Hßrlimann (* 1963), Journalistin und Schriftstellerin
⢠Hans HĂźrlimann (1918â1994), Alt-Bundesrat
⢠Gianni Infantino (* 1970), FIFA-Präsident
⢠Andrea Jansen (* 1980), Moderatorin im Schweizer Fernsehen
⢠Paul Kamer (1919â1999), katholischer Geistlicher, Lehrer und BĂźhnenautor
⢠Arnold Koller (* 1933), Alt-Bundesrat, studierte Rechtswissenschaften in Freiburg
⢠Andreas Laun (1942â2024), Weihbischof in Salzburg, studierte Theologie und FranzĂśsisch
⢠Elmar Ledergerber (* 1944), Präsident der Stadt ZĂźrich (2002â2009), Lizenziat in Geschichte an der Universität Freiburg
⢠Giuseppe Lepori (1902â1968), Alt-Bundesrat
⢠Nikolaus Lobkowicz (1931â2019), Philosoph
⢠Andreas Meyer (* 1961), Jurist, ehemaliger CEO der SBB
⢠Pierre Maudet (* 1978), Politiker und Präsident der Stadt Genf (2011â2012)
⢠Niklaus Meienberg (1940â1993), Schriftsteller und Journalist
⢠Herbert Meier (1928â2018), freier Schriftsteller, studierte Literaturwissenschaft, Geschichte, Philosophie und Kunstgeschichte in Basel, Wien, Paris und Freiburg
⢠Ruth Metzler-Arnold (* 1964), Alt-Bundesrätin, Studium der Rechtswissenschaften
⢠Giuseppe Motta (1871â1940), Alt-Bundesrat
⢠Aloysius Muench (1889â1962), Kardinal
⢠Jean-Marie Musy (1876â1952), Alt-Bundesrat
⢠Giusep Nay (* 1942), Alt-Bundesrichter, Studium der Rechtswissenschaften in Freiburg und Zßrich
⢠Gerhard Pfister (* 1962), Nationalrat, Präsident der CVP
⢠Henri Rieben (1921â2006), Ăkonom und Europaforscher, gilt als Schweizer Europapionier
⢠Christa Rigozzi (* 1983), Miss Schweiz 2006, Studium der Medien- und Kommunikationswissenschaften (unterbrochen)
⢠Martin Rosenberg (1908â1976), Journalist und CVP-Politstratege, gilt als Erfinder der so genannten Zauberformel
⢠Felix Rosenberg (1941â2014), Politiker (CVP), Manager und KulturfĂśrderer
⢠LĂŠon Savary (1895â1968), Journalist und Schriftsteller
⢠Jonas Savimbi (1934â2002), Widerstandskämpfer und Warlord in Angola
⢠Antonin Scalia (1936â2016), Richter am Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten
⢠Alois Scheiwiler (1872â1938), Bischof von St. Gallen
⢠Klaus Schwab (* 1938), Grßnder und Präsident des Weltwirtschaftsforums in Davos
⢠W. G. Sebald (1944â2001), Schriftsteller und Literaturwissenschaftler
⢠Bernhard Servatius (* 1932), Jurist
⢠Adolf Suter (1882â1947), Jurist und Politiker
⢠Carli Tomaschett (* 1958), Romanist und Chefredaktor des Dicziunari Rumantsch Grischun
⢠Raphael Urweider (* 1974), Schriftsteller und Musiker
⢠Ludwig von Moos (1910â1990), Alt-Bundesrat, studierte Rechtswissenschaften
⢠Otto Walter (1889â1944), Verleger, Redaktor, Schriftsteller und Politiker
⢠Chaim Weizmann (1874â1952), Chemiker, erster israelischer Staatspräsident, schloss 1899 summa cum laude in Chemie ab
⢠Susanne Wille (* 1974), Journalistin, Generaldirektorin SRG
⢠Uwe Wolff (* 1955), Kulturwissenschaftler, Schriftsteller und Theologe
⢠Guido A. Zäch (* 1935), Arzt und Politiker, Grßnder und Präsident der Schweizer Paraplegiker-Stiftung
Siehe auch
Literatur
⢠Urs Altermatt: Die Universität Freiburg auf der Suche nach Identität. Essays zur Kultur- und Sozialgeschichte der Universität Freiburg im 19. und 20. Jahrhundert (= Religion, Politik, Gesellschaft in der Schweiz, Band 50). Academic Press, Fribourg 2009, ISBN 978-3-7278-1600-0.
⢠Urs Altermatt, Christina Späti: Die zweisprachige Universität Freiburg: Geschichte, Konzepte und Umsetzung der Zweisprachigkeit 1889â2006. Saint-Paul, Freiburg 2009, ISBN 978-3-7278-1664-2 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
⢠Claude Hauser: Universität Freiburg. In: Historisches Lexikon der Schweiz.
⢠Christoph Allenspach: Die Universität MisÊricorde in Freiburg (= Schweizerische Kunstfßhrer, Nr. 355). Hrsg. Gesellschaft fßr Schweizerische Kunstgeschichte GSK, Bern 1984, ISBN 3-85782-355-0.
Weblinks
Commons
: Universität Freiburg
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⢠Website der Universität Freiburg
⢠Studienangebote (BA, MA, Doktorat)
⢠Vorlesungsverzeichnis
⢠Weiterbildungsangebote
⢠Forschungsdatenbank FUTURA
⢠Lagepläne der Universität (mit fotografischen Ansichten)
⢠Literatur von und ßber Universität Freiburg im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
Einzelnachweise
cite-note-rektor-11. Rektorin. In: www3.unifr.ch. Universität Freiburg â UniversitĂŠ de Fribourg, abgerufen am 18. August 2019.
cite-note-22. https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/bildung-wissenschaft/personen-ausbildung/tertiaerstufe-hochschulen/universitaere.assetdetail.16344892.html
cite-note-33. Unifr: Voranschläge und Rechnung. In: www.unifr.ch. 2023, abgerufen am 16. Januar 2024 (deutsch, franzÜsisch).
cite-note-grupo-44. Member universities. In: web.gcompostela.org. Compostela Group of Universities, 2019, abgerufen am 16. September 2019 (englisch).
cite-note-iau-55. List of IAU Members. In: iau-aiu.net. International Association of Universities, abgerufen am 18. August 2019 (englisch).
cite-note-66. BeNeFri (Bern-neuenburg-Freiburg)
cite-note-swiss-77. Mitglieder. In: www.swissuniversities.ch. swissuniversities, 2019, abgerufen am 31. August 2019.
cite-note-88. â Die Hochschullandschaft Schweiz (Swissuniversities) Hrsg. vom SBFI S. 17, auf swissuniversities.ch
cite-note-99. â Info zur Bilingualität (deutsch, franzĂśsisch oder in beiden Sprachen) der Univ. Freiburg, auf unifr.ch
cite-note-fr-ch-iaeza-1010. â Staat Freiburg, IAEZA auf fr.ch Abschnitt Bildung und Institutionen, Universität
cite-note-118. Geschenk 2004 der Gesellschaft Dante Alighieri an Universität und Stadt als Zeichen fßr die Verbundenheit von Freiburg und Rom
cite-note-jahresbericht-1212. â Rapport annuelUniversitĂŠ de Fribourg â Jahresbericht Universität Freiburg â 2018. (PDF) In: www3.unifr.ch. Universität Freiburg â UniversitĂŠ de Fribourg, S. 43, abgerufen am 18. August 2019.
cite-note-1313. â Leitbild der Universität
cite-note-1414. â Barbara Kunz, StĂŠphane Cappelli: Studierende an den universitären Hochschulen 2010/11. In: Bundesamt fĂźr Statistik (Hrsg.): Statistik der Schweiz. Neuchâtel 2011, ISBN 978-3-303-15532-5 (admin.ch [PDF; abgerufen am 15. November 2011]).
cite-note-1515. â 2013 und 2014 nach Jahresbericht 2014 der Universität Freiburg S. 48, auf unifr.ch
cite-note-1616. â PX-Web â Tabelle wählen. Abgerufen am 4. Juli 2018.
cite-note-1717. â Dominikaner in Freiburg auf dominikaner.ch
cite-note-1818. â 250 Jahre Recht in Freiburg. (Memento vom 15. Oktober 2013 im Internet Archive) In: Universität Freiburg (PDF; 1,2 MB).
cite-note-1919. â Ein bunter Strauss von Themen aus 250 Jahren Freiburger Rechtslehre. In: Freiburger Nachrichten. 10. Juni 2013
cite-note-2020. â Geschichte der Universität auf www.unifr.ch
cite-note-2121. â Pierre-Philippe Bugnard: Georges Python. In: Historisches Lexikon der Schweiz.
cite-note-2222. â Geschichte der Universität | UniversitĂŠ de Fribourg | Universität Freiburg. Abgerufen am 12. März 2021.
cite-note-2323. â PĂŠrolles 2 â der Schritt in die Zukunft News auf unifr.ch vom 24. Juni 2005.
cite-note-2424. â Institute. In: UniversitĂŠ Fribourg - Universität Freiburg. Abgerufen am 8. Juni 2025 (deutsch, franzĂśsisch).
cite-note-2525. â Rechtswissenschaftliche Fakultät
cite-note-2626. â Theologische Fakultät
cite-note-2727. â Geschichte der Math.-Nat. und Med. Fakultät auf unifr.ch
cite-note-2828. â Adolphe Merkle Institute
cite-note-2929. â Fribourg Center for Nanomaterials
cite-note-3030. â Institut fĂźr Familienforschung und -beratung (IFF)
cite-note-3131. â Institut fĂźr Lehrerinnen- und Lehrerbildung ILLB
cite-note-3232. â Institut fĂźr Mehrsprachigkeit
cite-note-3333. â Institut fĂźr Ethik und Menschenrechte
cite-note-3434. â Interfakultäres Departement fĂźr Informatik
cite-note-3535. â Human-Ist Institut (englisch)
cite-note-3636. â Institut fĂźr Ost- und Ostmitteleuropa
cite-note-3737. â Mediävistisches Institut
cite-note-3838. â Schweizerisches Zentrum fĂźr Islam und Gesellschaft
cite-note-3939. â Sprachenzentrum
cite-note-4040. â Umweltwissenschaften an der Uni Freiburg, abgerufen am 18. November 2011
cite-note-4141. â Zentrum fĂźr Europastudien
cite-note-4242. â Universitätsbibliotheken
cite-note-4343. â Studienorganisation auf unifr.ch
cite-note-4444. â Senat der Universität. (Memento vom 19. Juni 2020 im Internet Archive) In: Universität Freiburg.
cite-note-4545. â Leitung der Universität
cite-note-statut-4646. â Statuten vom 4. November 2016 der Universität Freiburg
cite-note-4747. â Der Hochschulrat auf unifr.ch
cite-note-4848. â Partnervereine Alumni
cite-note-4949. â Alumni und Freunde UniFR Webseite
cite-note-5050. â Jahresbericht 2016â2017 Alumni Tagung am 17. November 2017
cite-note-5151. â Jean-Claude Gauthier: Eine Universität und ihre Freunde. 100 Jahre gelebte Solidarität. Beitrag zur Geschichte des Hochschulvereins Freiburg. Freiburg i.Ue. 1996.
46.8063147.152003coordinatesKoordinaten: 46° 48Ⲡ22,7ⳠN, 7° 9Ⲡ7,2ⳠO; CH1903: 578121 / 183946